Permasoft PT-PS Reihe FI / ALU / NF - Heizungswasserbefüllung nach VDI 2035

Permasoft PT-PS 1000 FI - Heizungswasserbefüllung
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Permasoft Varianten:

  • PT-PS-1000-FI
Heizungswasserbefüllung nach VDI-Richtlinie 2035 Einsatzbereich der... mehr
Produktinformationen "Permasoft PT-PS Reihe FI / ALU / NF - Heizungswasserbefüllung nach VDI 2035"

Heizungswasserbefüllung nach VDI-Richtlinie 2035

Einsatzbereich der Entmineralisierungs-Einheit 

Die permasoft PT-PS Reihe ist eine patentierte Entmineralisierungseinheit zur Heizungswasseraufbereitung entsprechend der VDI-Richtlinie 2035. Für Aluminium-Wärmetauscher stehen die Versionen ALU zur Verfügung. Die Version ohne pH-Stabilisator ist für das Nachfüllen von bestehenden Heizungsanlagen vorgesehen.

Varianten der permasoft Entmineralisierungs-Einheit

PT-PS 1000 FI (NEU im Programm seit März 2018) / PT-PS 4000 FI sind Versionen ohne pH-Stabilisator für die Nachbefüllung in Verbindung mit perma-trade Heizungsbefüllstationen.
PT-PS 5000 und PT-PS 18000 zum Befüllen von Heizkreisläufen, in denen keine Wärmetauscher bzw. Komponenten aus Aluminiumlegierungen verbaut sind. Hierfür sind die Produkte PT-PS 5000 ALU bzw. PT-PS 18000 ALU erhältlich.
PT-PS 5000 NF / PT-PS 18000 NF ohne pH-Stabilisator sind für das Nachfüllen von normgerecht befüllten Heizungsanlagen vorgesehen.

Die für Sie passende Version der PT-PS Serie können Sie unter "Permasoft Varianten" wählen.

Allgemeine Informationen zur Heizungsbefüllung mit permasoft

Durch die permasoft Einmineralisierungs-Einheiten erfolgt eine weitgehende Entmineralisierung und Alkalisierung (auf ph-Werte zwischen 8,2 und 10 pH - bei permasoft ALU zwischen 8,2 und 8,5) des Wassers. Erreicht wird dies durch eine Mischung ausgewählter Ionenaustauscherharze und eines pH-Stabilisators. 

Da auch die korrosiven Ionen wie Chlorid und Sulfat entfernt werden, ist ein dauerhafter Korrosionsschutz auch ohne chemische Inhibitoren wie z. B. Molybdat gegeben. Gleichzeitig senkt permasoft – im Gegensatz zur konventionellen Enthärtung – die Leitfähigkeit des Wassers ab. Die VDI-Richtlinie 2035 gilt als Stand der Technik und hat Eingang in die Garantiebestimmungen der Heizgeräte-Hersteller gefunden.

Technische Kenndaten der permasoft Heizungswasserbefüll-Einheiten

 Typ PT-PS 1000 FI PT-PS 4000 FI PT-PS 5000 PT-PS 5000 ALU PT-PS 5000 NF PT-PS 18000** PT-PS 18000 ALU** PT-PS 18000 NF**
Anschlussgewinde d1 DN  32 32 20  32  32  32  32  32 
Anschlussgewinde d1 Zoll  1 1/4  1 1/4 3/4  3/4  3/4  3/4  3/4  3/4 
max. Durchfluss in l/min 1,5  20  20  20 
max. Betriebstemp. in °C  30 30  50  50  50  50  50  50 
Vordruck P(max) in bar
Abmessung b1 in mm (s. Produktbilder)  220  553  575  575 575  980  980  980 
Abmessungen D in mm (s. Produktbilder) 110 125 125  125  125  185  185  185 
Kapazität in ° GSG x Liter* 1000  4000 5000 5000  5000  18000  18000  18000 
min. Anlagenvolumen in Liter* 1 1 1 700  700 
 Gewicht in kg 1,0  4,3  4,3  4,3  4,3  17,5  17,5  17,5 

 * Wenn das Mindestanlagenvolumen nicht erreicht wird, dann bitte die nächst kleinere Entmineralisierungseinheit bzw. die permasoft NF Version ohne pH-Stabilisator verwenden.
** Bei permasoft 18000 Entmineralisierungseinheiten erfolgt quartalsmäßig eine Verrechnung der Zu- und Abgänge Ihrer Leihbehälter.
Für Datenfehler übernehmen wir keine Haftung, Preisänderungen und technische Änderungen vorbehalten.

Hintergrundwissen: die VDI-Richtlinie 2035 - Vermeidung von Schäden in Warmwasser-Heizungsanlagen

Teil 2: Heizwasserseitige Korrosion

Für einen dauerhaft störungsfreien Betrieb mit optimaler Energieeffizienz einer Heizungsanlage ist es entscheidend, sowohl die Wasserhärte als auch den pH-Wert des Heizungsfüllwassers zu berücksichtigen: Die Wasserhärte gibt die Konzentration der im Wasser gelösten Magnesium- und Calciumionen wieder. 

Durch Erhitzen kann sich aus ihnen Kalkstein bilden, der die Wärmeübertragung erheblich beeinträchtigt. Nicht minder schädlich für das Heizsystem sind Korrosionsreaktionen, die durch im Trinkwasser enthaltene Salze wie Chlorid und Sulfat und einen falschen pH-Wert verursacht werden. Die VDI-Richtlinie 2035 macht konkrete Vorgaben an das Füll- und Ergänzungswasser von Heizungsanlagen und bildet die Grundlage für eventuelle Garantieansprüche.

pH-Werte nach VDI-Richtlinie 2035, Teil 2

Die Richtwerte für Heizwasser sehen bei einer Temperatur von 25 °C pH-Werte zwischen 8,2 und 10,0, bei Einsatz von Aluminium-Werkstoffen einen pH-Wert zwischen 8,2 und 8,5 vor.

Enthärtung contra Entsalzung

Weniger ist mehr! Während bei einer klassischen Enthärtung durch das Kationenaustauschverfahren die Härtebildner Calcium und Magnesium gegen Natrium getauscht werden, werden bei einer Vollentsalzung oder auch Entmineralisierung mit permasoft dem Wasser noch zusätzlich Salze wie Nitrat, Sulfat und Chlorid entzogen. Somit wird die elektrische Leitfähigkeit des Wassers – und damit auch die Korrosionsgeschwindigkeit – stark reduziert.

Auf den richtigen pH-Wert kommt es an!

Darüber hinaus ist die Korrosionsgeschwindigkeit abhängig vom jeweiligen pH-Wert des Heizungsfüllwassers. Deshalb kommt dem pH-Wert eine wichtige Bedeutung zu. Metalle haben so genannte passive Bereiche, in denen es zu einer Deckschichtbildung kommt, d. h. dass keine aktive Korrosion stattfindet. Die VDI-Richtlinie 2035, Teil 2 fordert pH-Werte zwischen 8,2 und 10 bzw. zwischen 8,2 und 8,5 bei der Verwendung von Aluminiumlegierungen.

 

DN (Nennweiten): DN 20 (3/4")
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